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Dem Horizont so nah

Dieses Thema im Forum "Bücher" wurde erstellt von ViMa20, 4. April 2020.

  1. ViMa20

    ViMa20 New Member

    Registriert seit:
    3. April 2020
    Beiträge:
    12
    Ort:
    Deutschland
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    Welches Buch hat Dich zuletzt bewegt?

    Eine Empfehlung, die ich irgendwo noch niederschreiben muss.
    Das Buch „Dem Horizont so nah“ handelt sich, wie man im ersten Moment vielleicht denken mag, um eine kitschige Liebesgeschichte zweier Jugendliche. Doch die Geschichte nimmt einen drastischen Wandel.
    Viele denken sich jetzt sicher: och ne, immer das gleiche usw usw. Aber nein, ich muss zugeben, es ist nicht wie jeder andere Liebesroman. Es ist fesselnd, unglaublich, sehr traurig und dazu noch WAHR. Der letzte Aspekt brachte mich soweit, dass ich während des Lesens Gänsehaut hatte, ja sogar ein paar Tränen hab ich vergossen. Ich will nicht zu viel vorweg nehmen. Zwei junge Leute lernen sich kennen, verlieben sich und das düstere Geheimnis des Jungen verändert das Leben der jungen Frau. Nichts für schwache Nerven aber empfehlenswert, ehrlich. Seit dem ich das Buch gelesen hab, bin ich achtsamer im Alltag und bedanke mich öfter für die kleinen Dinge im Leben.

    Also, welches Buch hat Dich zuletzt bewegt?
     
  2. plotin

    plotin Well-Known Member

    Registriert seit:
    12. Juli 2009
    Beiträge:
    5.440
    ....."Lass dich heimgeigen, Vater, oder den Tod ins Herz mir schneide" von "Josef Winkler"!.....

    meint plotin
     
  3. FreniIshtar

    FreniIshtar Well-Known Member

    Registriert seit:
    22. September 2014
    Beiträge:
    4.252
    Immer wieder durch
    *Das Gemeindekind*

    Wenn doch die Gesellschaft immer
    wieder einen Prügelknaben benötigt -
    - und sei es ein Kind!

    Eine wunderbare Charakterentfaltung eines jungen Menschen - durch seine Zuneigung zu Schwester
    und Mutter!
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. April 2020
  4. dasinci

    dasinci Well-Known Member

    Registriert seit:
    14. Mai 2012
    Beiträge:
    2.566
    Ging mir genauso mit „Das große Magic-Cleaning-Buch“ von Marie Kondo.
     
  5. Wortjan Sinner

    Wortjan Sinner Well-Known Member

    Registriert seit:
    6. Mai 2018
    Beiträge:
    4.724
    Wenn ich einen Roman 1x gelesen habe und er mir nach über 25 Jahren noch immer in Erinnerung ist und es der ist, der mich "zuletzt wieder" bewegte, dann muss ich ihn nicht erst kürzlich gelesen haben. (Ich hab schon länger nichts mehr gelesen außer "Die drei Fragezeichen" und auch das ist schon ne Weile her)

    Zum Roman.

    http://www.lewin-fischer.de/books/rororo290.htm

    Wenn ich den Inhalt der "Beschreibung" lesen würde, der wie hier unter der Rororo Ausgabe angeführt ist, dann hätte ich wahrscheinlich kein Interesse gehabt, dieses Werk zu lesen, selbst heute nicht.

    Als ich es las, war es eine Hartausgabe unter dem Titel "Burl und Emma". Und schlicht in Leinen, ganz ohne Beschreibung. Durch die Internetsperre, die im Weltuntergangsjahr 2012 beginnend stattgefunden hat, ist auch per Suche kein Exemplar mehr zu finden. Spätestens seit 2013 ist die Internetsuche tot und seit 2018 verwirrt. (Also nix mit Freiheit)

    -> Burl und Emma waren echte Eltern. Und daher auch gut. Trotz des Lebens, das sie zu bewältigen hatten, haben sie ihren Kindern alles gegeben. Liebe, Fürsorge, glückliche Kindheit. Und auch zueinander waren sie in wärmender Freundlichkeit.

    Und dann eines Tages, so ungefähr im letzten Drittel, kam es dann zum "Dem Horizont so nah". Die Kinder, ein Mädchen, ein Knabe, hätten sich ins "gemachte Nest" legen können. Die Eltern hatten so gelebt, dass die Kinder niemals darben mussten und für ihre Zukunft war gesorgt.

    Die Traurige Phase begann. Die Eltern waren dem Horizont so nah, und dann lehnten beide Kinder ab. Sie wollten es nicht. Sie stießen ihre Eltern so hart gegen den Kopf, dass die erschreckten Tränen still zu fließen begannen, weil sie ihr "Eigenes Leben" selbst gestalten wollten und nicht in vorgefertigten Bahnen spazieren.

    ->> Ich und für "Eltern" Partei ergreifen? NIEMALS -> Und dann kam dieses Buch...

    (Mein Opa hatte für seine einzige Tochter auch ein Grundstück gekauft, wo sie mal ihr Haus drauf bauen könnte. Hat sie auch nie gemacht....)

    -> Wenn du gibst, dann gib nie zu wenig, doch auch nie zu viel...
     
    ichbinderichwar, Ellemaus und dasinci gefällt das.

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