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Nietzsche: Morgnröte - Gedanken über moralische Vorurteile

Dieses Thema im Forum "Philosophische Literatur" wurde erstellt von Joachim Stiller, 13. Mai 2019.

  1. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    In diesem Thread soll es einmal um Nietzsches Werk "Morgenröte" gehen. Hier zunächst der Wiki-Artikel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Morgenröte._Gedanken_über_die_moralischen_Vorurteile

    Und hier der Volltext bei Zeno.org... Lest das Werk ruhig mal...

    http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Morgenröte
     
  2. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Es gibt auf meiner Homepage eigene Materialen zur Morgenröte, eine Teilbesprechung aus Kindlers Neuem Literaturlexikon und einiges aphoristisches:

    http://joachimstiller.de/download/philosophie_nietzsche_morgenroete.pdf

    Wen Ihr Einwände habt oder was loswerden wollt, sagt es... Ansonsten viel Spaß mit Nietzsche...
     
  3. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

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    Kindlers: Nietzsche: Morgenröthe – Gedanken über die moralischen Vorurtheile

    Philosophisches Werk in Aphorismen von Friedrich NIERZSCHE, erschienen 1881, in zweiter, um eine Vorrede erweiterte Auflage 1887 – Morgenröthe entstand aus Gedanken, die Nietzsche 1880 während seiner Wanderungen formuliert und niedergeschrieben hatte. Peter 'Gast (d.i. Heinrich Köselitz) schrieb das Druckmanuskript aus einer von Nietzsche Anfang 1881 angefertigten Reinschrift sowie aus einem späteren Nachtrag ab. Der Titel der Reinschrift Die Pflugschar – Gedanken über die moralischen Vorurtheile sollte mit der Metapher von der Auflockerung des Bodens vor der Aussat auf die positive Rolle destruktiver Moralkritik als Voraussetzung für die Entfaltung neuer Lebensmöglichkeiten hinweisen. Zum endgültigen Titel (zuerst Eine Morgenröthe, dann einfach Morgenröthe) wurde Nietzsche vom angeblich aus dem indischen Rig-Veda stammenden Motto inspiriert, das ihm Gast vorgeschlagen hatte: „Es giebt so viele Morgenröthen, die noch nicht geleuchtet haben“. Die „Morgenröthe“ hat auch den persönlichen Sinn der neu erweckten Hoffnung auf eine Genesung, da Nietzsches Krankheit, die im Winter 1879-1880 ihren Gipfel erreicht hatte, sich trotz weiterer Migräneanfälle zu mildern schien.

    Weil die 575 in fünf „Büchern“ verteilten Aphorismen nicht systematisch geordnet sind, kann der Inhalt der Schrift nur in einer interpretierenden Konstruktion und nicht in einer bloßen Zusammenfassung wiedergegeben werden. Nietzsche unterzieht sowohl die traditionellen religiösen und metaphysischen Auffassungen als auch die neueren positivistischen und utilitaristischen Begründungen der Moral einer scharfen Kritik. Als irrtümlich bezeichnet er die Sätze der Willensfreiheit und die Selbstlosigkeit moralischen Handelns, sowie jede Theorie, aufgrund derer bestimmte Vorgänge als „moralische Handlungen“ ausgedeutet werden. „Die Handlungen sind“ niemals „das, als was sie uns erscheinen!... Die moralischen Handlungen sind in Wahrheit etwas Anderes, - mehr können wir nicht sagen: und alle Handlungen sind wesentlich unbekannt“. Die moralischen Urteile sind demnach keine Resultat einer fundierten Selbsterkenntnis, sondern nur phantastische Auslegungen einer absolut unbekannten und prinzipiell unergründlichen physiologischen und triebhaften Wirklichkeit in einer bildhaften Sprache.“ (Auszug aus Kindlers Neues Literaturlexikon)
     
  4. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

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    Was wäre der/das Morgen,wenn es den Tag nicht gäbe?
    Ich denke das Prinzip Hoffnung,versteht sich auch auf das Gegenteilige.
    Und finde ich,daß z.b manche Stellen,also helle(für mich)Stellen,doch so geordnet sind,daß man manchmal einen gewissen Zusammenhang feststellen kann.
    Das Nietzsche sich manchmal widerspricht ist wohl augenscheinlich,aber von welchem Gesichtspunkt aus dies geschieht,...keine Ahnung
    Ich denke er war die Hoffnung los:dontknow:
     
  5. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

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    26.014
    Wer einen Widerstand spürt,kann ihn brechen,nur warum aber bis zum erbrechen,..wieder:dontknow:
     
  6. Joachim Stiller

    Joachim Stiller Well-Known Member

    Registriert seit:
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    Den Widerstand Ahrimans "kann" man nciht brechen... Man wird immer den Kürzenern ziehen uns sollte sich daher tunlichst fügen...
     
  7. ichbinderichwar

    ichbinderichwar Well-Known Member

    Registriert seit:
    2. September 2012
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    Du verwechselst etwas,....
     
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